Aquamarin

Seine klare Farbe und die kühle Transparenz, die nur gelegentlich von einem grünlichen Schimmer durchzogen wird, erinnert an das reine Blau eines Gletschers und klares fließendes Wasser. Aquamarine gehören zur Familie der Berylle, zu denen auch die Smaragde zählen. Mit einem Härtegrad von 8 brechen oder spalten Aquamarine höchst selten und zählen deswegen zu den robustesten Edelsteinen. Viele der Aquamarine stammen aus Brasilien, wo sie in Pegmatit, einem groben kristallenem Granittyp, und in Flusssedimenten gefunden werden. Ansonsten werden sie im russischen Ural-Gebirge, in Afghanistan, Pakistan, Indien, Nigeria und Madagaskar gewonnen.

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Diamant

Reinheit, Brillanz, Transparenz: der Diamant besitzt alles.Ein natürliches Meisterwerk aus reinem Kohlenstoff, geschmiedet in der glühenden Tiefe der Erde. Der Begriff Diamant stammt von dem griechischen Wort „adamas“ oder „adamat“, und bezieht sich auf die „unbezwingbare“ Härte. Er ist 140-mal härter als Rubine und Saphire, der Diamant kann nur mit Diamantenpulver geschliffen werden! Der 57 oder 58-Facetten-Brillantschliff ist die am häufigsten verwendete Schliffform. Geschliffene und polierte Diamanten unterscheidet man nach 4 Kriterien: Farbe, Klarheit, Schliff und Karat. Diese Kriterien unterliegen internationalen Bestimmungen und garantieren eine präzise Klassifizierung jedes Edelsteins.

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Farbige Diamanten

Es gibt Diamanten in allen Farben: gelb, rosa, blau, braun, schwarz, rot und (selten) grün. Farbige Diamanten mit ausgeprägter Farbschattierung (rosa, blau, violett, gelb, braun..) werden auch „Fancy Diamonds“, kurz „Fancies“ genannt. Einige „Fancy Diamonds“ sind legendär, wie der Hope-Diamant (ein 44,5 karätiger blauer Diamant), der gelbe Tiffany-Diamant (ein narzissengelber Diamant mit 128,51 Karat) und der Dresdener Grün-Diamant (ein seltener grüner Diamant mit 128,51 Karat).

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Smaragd

Der Smaragd ist der Edelste der Beryll-Gruppe, einer Familie von Steinen, zu denen auch die Aquamarine gehören. Seine Farbe variiert von hell- bis dunkelgrün und gelegentlich gelbgrün. Selten ist er ganz klar, meistens von Einlagerungen, den so genannten „Gardens“ durchzogen. Obwohl die atemberaubendsten Smaragde aus Kolumbien stammen, finden sie sich auch in Australien, Südafrika, Brasilien, Indien, Pakistan, Österreich, Norwegen und den USA.

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Granat

Die meisten Menschen haben bei dem Wort Granat die Vorstellung eines hellroten bis dunkelroten Edelsteins. Diese Art des Granats ist jedoch nur eine Erscheinungsform der mannigfaltigen und reichen Familie der Granate. Offiziell bezeichnet der Begriff „Granat“ eine ganze Gruppe von Silikat-Mineralien, die über ein weit reichendes Farbrepertoire von hell- bis dunkelrot, orange, rosa, gelb, grün und von farblos bis kastanienbraun verfügt. Die Bezeichnung Granat allein bezieht sich auf die rote Variante des Edelsteins. Alle anderen Granate tragen einen spezifischen eigenen Namen oder zusätzlich zum Begriff "Granat“ eine genaue Farbangabe.

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Vanadium Granat

Granat gehört zur Gruppe der Silikate. Seine Farbe variiert je nach chemischer Zusammensetzung. Der Chameleon-ähnliche „Vanadium“-Granat verdankt seine Farbvarianten Vanadiumionen. Tageslicht lässt ihn beige erscheinen, während künstliches Licht ihn in einem wunderschönen Rosa erstrahlen lässt.

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Goldlegierung

Gold ist im Rohzustand sehr weich und muss daher vor der Schmuckverarbeitung gestärkt werden. Dazu wird es legiert oder mit anderen Metallen vermischt (üblich sind Feinsilber, Kupfer, Nickel, Zink…). Bei den Legierungen bleibt die Quantität des Golds konstant, während je nach verwendetem Metall die Farbe wechselt: gelbgold, rosa, rot, weiß, grau… Der in Frankreich produzierte Feinschmuck hat normalerweise 18 Karat und enthält 75 % Feingold und 25 % andere Metalle. Der Goldgehalt wird mit einer dreistelligen Nummer bemessen, die die Goldanteile bis aufs Tausendstel wiedergeben. In diesem System bedeutet „750“ gleich 750/100 Gold (18K); „500“ entspricht 500/100 Gold (=12 K). In Frankreich wird 18-karätiges Gold durch einen offiziellen Gütestempel garantiert.

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Weißgold und Graugold

Je nachdem, welche Legierung benutzt wird, bietet Gold die Möglichkeit der vielseitigen Nuancierung. Der Gebrauch von Platin, Palladium, Silber und Zink „weißt“ natürliches Gelbgold ein. Legierungen sind das Ergebnis komplexer und oftmals patentierter Kompositionen. Die Veredelung kann subtile Nuancen von weiß und graugold bewirken; durch Rhodium erhält Gold zum Beispiel ein helleres weiß. Weiß oder grau, Gold ist die perfekte Ergänzung zu Diamanten, farbigen Edelsteinen und Tahiti Perlen…

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Champagnerfarbenes Gold

Eine Verbindung mit einer weißgoldenen 750er Basis, deren heller goldener Schimmer, die Farbe von Champagner wachruft. Diese delikate Farbnuance trifft man nur in rhodiumfreien Gold. Rhodium verleiht Weißgold einen kühlen Platinschimmer. Eine feine Zwischenfarbe, die die visuellen Qualitäten von Weiß- und Gelbgold kombiniert und charakteristisch für eine Vielzahl von Daniela Baumgartners Kreationen ist. Besonders schmeichelhaft zum Glanz gezüchteter Perlen und der Tiefe farbiger Edelsteine.

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Tahitiperlen

Die Perlen werden hauptsächlich in den Lagunen der Tuamotu-Inselgruppe (inklusive Mangareva, auch bekannt als Gambier Island) gezüchtet. Die Perlenzucht ist bis in die 60er Jahre zurück verfolgbar. Ihre natürliche Farbe variiert von perlweiß bis grau, über schimmerndes Bronze bis samtiges fast-schwarz; ein dunkles geheimnisvolles Farbenspiel von aubergine bis blau und pfaugrün. Ihr Durchmesser kann bis zu 18 Millimeter annehmen; eine außergewöhnliche Größe für Zuchtperlen. Schwarze Perlen (auch schwarze Tahitiperle genannt) stammen aus der großen schwarzlippigen Pinctada Margaritifera; eine Riesenperlenauster, die nur bei den Inseln Polynesiens gedeiht.

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Goldene Perlen

Goldene Perlen besitzen ihren goldenen Schimmer von Natur aus. Anders als andere Arten farbiger Zuchtperlen, ist sie eine reine goldene unberührte Perle ohne farbanreichernde Behandlung, also eine natürliche unverfälschte Schönheit.

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Rubin

Der Rubin ist ein Edelstein aus der Familie der Korunde, zu denen auch die Saphire gehören. Sein Name bezieht sich auf seine leuchtende rote Farbe; "Rubin“ stammt von dem lateinischen Wort „rubeus“ = Rot ab. Rubine bieten die gesamte Spanne der Rotvariationen, vom hellsten bis zum dunkelsten rot, abhängig von ihrem Chrom- und Eiseninhalt. Die schönsten Rubine findet man in Myanmar (Burma), aber auch in Thailand, Afghanistan, Pakistan, Vietnam, Indien, Russland, USA, Australien und Norwegen.

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Saphir

Genau wie der Rubin gehört der Saphir zur Familie der Korunde. Abgesehen von den blauen Saphiren, deren Farbton und Farbintensität von Natur aus gegeben sind, besitzen Saphire ein beeindruckendes Spektrum: farblos, rosa, orange, gelb, lila und schwarz. Als Saphir bezeichnet man jeden Schmuckstein aus Korund mit Ausnahme der roten Varianten (Rubine). Saphire stammen aus Australien, Myanmar (Burma), Sri Lanka (Ceylon), Thailand, Brasilien, USA und Afrika.

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Farbige Saphire

Der Begriff “Farbiger Saphir” umfasst alle wertvollen Steine der Korund-Familie, abgesehenvom bekanntesten Korund überhaupt: dem Blauen (Saphir) und dem Roten (Rubin). Ein Juwelier bezeichnet diese Edelsteine nicht nur als „Saphire“, sondern spezifiziert nach Farbe: Gelbsaphir, Rosasaphir, usw. Grundsätzlich sind alle farbigen Saphire Aluminiumoxide und nur die Spuren anderer Metalle verändern ihre Farbe. Saphire und Rubine besitzen einen Härtegrad von 9 und sind nach den Diamanten die härtesten Edelsteine.

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Gelber Saphir

Seit Ende des 19. Jahrhunderts ist dieser Saphir als „orientalischer Topas“ bekannt. Gelbe Saphire gibt es in großen Größen: ein 396-karätiger roher Edelstein namens „Australische Sonne“ wurde 1976 aus den australischen Anakie-Anlagen gewonnen. Gelbsaphire aus Australien sind meist grün-gelb, ähnlich dem thailändischen Saphir. Gelbsaphire aus Sri Lanka (Ceylon), Westafrika oder Montana sind rein gelb. Der Brillantschliff wird meistens für die gelben Saphire verwendet.

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Rosa Saphir

Der Rosa Saphir verdankt seine Farbe einer genauen Dosis Chrom. In größeren Mengen verleiht Chrom dem Rubin seine leuchtende rote Farbe… Eisen in kleinen Mengen schaffen eine seltene rosa-orangefarbene Variation des Saphirs namens „Padparadschah“, Lotusblume auf singhalesisch. Spuren von Eisen und Titan erzeugen lilafarbene Edelsteine. Pinke Saphire aus Sri Lanka (Ceylon), Myanmar (Burma) und Westafrika unterscheiden sich in ihrer Farbe von hell bis fast rötlich-pink. Die häufigsten Schliffe der Rosa Saphire sind der Oval-, Feder-, Birnen- und der Brilliantschliff.

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Gelber Topas

Dieser wertvolle Edelstein gehört zur Topasfamilie und zeigt farbliche Variationen von klar bis rosa, gelb, blau und grün. Auf Mohs Härteskala befindet er sich bei 8. Gewonnen wird der gelbe Topas in Brasilien, USA, Sri Lanka (Ceylon), Myanmar (Burma), Australien, Afrika und Mexiko. Außerdem wird er in der ehemaligen Sowjetunion gefördert.

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Honigfarbener Topas

Einen gelben bis gelbbraunfarbenen Topas nennt man auch “Honig-Topas”. Er ist einer der wertvollsten seiner Art. Der Topas erhält seine Farbe durch den Eisen und Chromgehalt in verschiedenen Oxidationsstufen. Gewonnen wird er vor allem in Brasilien und Sibirien.

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Turmalin

Turmaline verfügen über die breiteste Farbpalette der Edelsteine. Rosa, hellrot und dunkelgrün sind die bekanntesten Farben, aber es gibt sie auch in gelb, braun, blau, schwarz und lila, farblos und sogar als mehrfarbige "Wassermelonen"-Turmaline, die rosa und grün sind. Turmaline findet man in granitischen Pegmatiten und in Flussedimenten. Obwohl Turmaline hauptsächlich aus Brasilien kommen, gibt es sie auch in Madagaskar und Sri Lanka ( Ceylon).

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Opal

Das Wort Opal stammt aus dem Sanskrit: “Upala“, bedeutet „teurer Stein“. Ihm werden schützende und Glück bringende Funktionen zugeschrieben. Opale gibt es in vielen Variationen und Farben: vornehme Opale, deren feuriges Spektrum einen durchscheinenden oder cremefarbenen weißen Hintergrund beleben; schwarze Opale, deren feuriges Glühen vor einem dunklen Hintergrund in Szene tritt, der orangefarbene Feuer-Opal und Kascholong-Opal oder der weiße Porzellan-Opal. Opale sind weitverbreitet, sie kommen normalerweise in vulkanisch aktiven Regionen in der Nähe von Kieselerde vor. Opale lassen sich zu Perlen und Cabochons oder zu transparenten Feueropalen formen.

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Rosenquarz

Rosenquarz erhält seine leichte rosa Farbe durch Titan. Seine getrübte Erscheinung macht einen leicht milchigen Eindruck. Der teuerste Quarz stammt aus Brasilien. Rosenquarz wird aber auch in Madagaskar, Indien, Japan, Deutschland oder den USA gewonnen. Bestimmte Exemplare treten mit imponierendem Volumen auf und wiegen mehrere hundert Tonnen. Meistens als Cabochons oder Tropfen geformt, ist Rosenquarz selten facettenreich.

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